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lucom:router:netzwerkschemas

Netzwerkschemas, Remoteservice, Fernwartungskonzepte

Lucoms Mobilfunkrouter unterstützen nahezu alle mobile Fernwartungs- und Verbindungsszenarien für Ihre Anlagen, Maschienen, Human Machine Interfaces (HMI) sowie komplexe (Ethernet-) Netzwerke!

Einfaches Internet Gateway

Abb. 1: Einfaches Mobilfunk Gateway

Der Mobilfunkrouter stellt für einen oder mehrere Netzwerk Hosts - über das EDGE/UMTS Mobilfunknetzwerk - eine Internetverbindung her.

Dies ist die einfachste Einsatzmöglichkeit des Mobilfunkrouters.

Zugriffe aus dem Internet auf den Netzerk Host im LAN des Routers werden geblockt.

Mobiler COM Server (RS232, RS485/422, M-Bus, USB)

Abb. 2: COM Server Anwendung Ausgestattet mit einem seriellen Erweiterungsmodul können die LUCOM Router als mobile COM Server eingesetzt werden.

Der Fernzugriff erfolgt von einem PC, auf dem ein virtueller COM Port angelegt und mit der Netzwerkkarte verbunden wird. Die Anwendungssoftware kommuniziert via virtuellen COM Port so mit dem seriellen Endgerät hinter dem Mobilfunkrouter, als wenn dieses direkt mit dem PC verbunden wäre.

Eine Übersicht über die verfügbaren Erweiterungsmodule der LUCOM Router finden Sie hier:

Hardware

Mobile seriell-zu-seriell Verbindung

Abb. 3: Seriell-zu-Seriell via Mobilfunk

Mittels zwei Mobilfunkroutern können zwei Anlagen mit je einem seriellen Interface über das Mobilfunknetzwerk miteinander verbunden werden.

VPN Router Anbindung

Abb. 4.1: VPN Einwahl in einen Office VPN Router Einer oder (wie in diesem Bild dargestellt) mehrere LUCOM Mobilfunkrouter verbinden sich via VPN mit einem Office Router.

Alle im Office LAN befindlichen PCs können so via VPN auf die Steuerungen (oder beliebig andere Netzwerk Hosts) hinter den Mobilfunkroutern zugreifen.

Abb. 4.2: VPN Einwahl in einen VPN Server

Anders als im vorherigen Bild terminiert die VPN Verbindung nicht direkt am Office Router, der direkt mit dem Internet verbunden ist, sondern an einem extra im Office LAN installierten VPN Server. In diesem Fall ist der VPN Server ebenfalls ein VPN Router.

Nur PCs hinter diesem speziellen Router (VPN Server) können auf die Steuerungen hinter den Mobilfunkroutern zugreifen.

Abb. 4.3: VPN Einwahl eines PCs in einen VPN Server

Auch PCs können sich als sog. Road Warrior (= VPN Client) mit dem VPN Server verbinden und so verschlüsselt auf die Steuerung(en) hinter dem Mobilfunkrouter zugreifen.

VPN Portal Anbindung

Abb. 5: VPN Einwahl in ein VPN Portal

In diesem Szenario übernimmt ein Dienstleister die Verwaltung der VPN Verbindungen.

Mobilfunkrouter und PC verbinden sich als VPN Client mit einem VPN Portal (= VPN Server) des Dienstleisters im Internet. Anschließend erhält - je nach Konfiguration - der PC Zugriff auf die Remote-Netzwerke hinter den Mobilfunkroutern. Trotz großer räumlicher Entfernung sind auch die Steuerungen in der Lage, direkt miteinander zu kommunizieren.

Vorteile: - geringer zeitlicher Aufwand zum Aufbau einer sicheren Kommunikationsinfrastruktur - kein eigenes (VPN) Know-how notwendig

Private APN Anbindung

Abb. 6: Geschützter privater APN

Auf die SIM Karten der Mobilfunkrouter sind spezielle Tarife gebucht, so dass sich die Router in einen eigenen, separaten und für andere Mobilfunkgeräte nicht erreichbaren Bereich des Mobilfunknetzwerkes (= Privater APN) einbuchen.

Die Kommunikation der Router untereinander kann von Außen nicht eingesehen werden.

PCs bekommen je nach Anbieter die Möglichkeit zur Einwahl via VPN in den Privaten APN und können so auch mit den Mobilfunkgeräten und den angeschlossenen Modulen kommunizieren.

Direkter Zugriff (via DynDNS)

Abb. 7: Mobilfunkrouter als VPN Server

Bekommen die Mobilfunkrouter vom Provider ein öffentliche IP-Adresse zugewiesen, die aus dem Internet erreichbar ist, können die Mobilfunkrouter auch selber als VPN Server verwendet werden.

PCs und andere Mobilfunkrouter können sich dann via VPN Client direkt in den VPN-Server einwählen und eine verschlüsselte Kommunikation aufbauen.

(Notfall) Modem Dial-in

Abb. 8: Dial-in via Modem

Für Notfälle kann der Router für eine klassische Einwahl via Modem parametrisiert werden. So kann nicht nur auf den Router selber, sondern auch auf Geräte hinter dem Router über eine (langsame) GSM-Modemverbindung zugegriffen werden.

Diese Funktion steht ausschließlich beim EDGE Router ER75i und dem UMTS Router UR5 zur Verfügung.

Digitalausgang via SNMP schalten

Benötigte Hardware

Um einen Digitalausgang schalten zu können, ist das XC-CNT I/O-Erweiterungsmodul für den Port1 (bzw. XPORT) notwendig. Dieses Erweiterungsmodul ist für alle Lucom Mobilfunkrouter und den aus gleicher Familie stammenden LAN-to-LAN Router erhältlich:

Verfügbare Erweiterungsmodule

Für das Schalten des Digitalen Ausgangs sind PIN5 und PIN6 des I/O-Moduls zu verwenden (siehe Handbuch). Nachfolgend eine kleine Grafik, die die Verwendung des digitalen Ausgangs zum Schalten verdeutlicht:

Das Erweiterungsmodul wird direkt vom Hersteller in den Router montiert und muss daher bei der Bestellung direkt mit dem Router geordert werden!

Onboard I/Os:

Im UR5i-SL (Mobilfunkrouter im industriellen Metallgehäuse) sind ab Werk bereits je ein binärer Eingang (DI) als auch ein binärer Ausgang (DO) implementiert.

Benötigte Software

Benötigt wird eine SNMP Software, mit deren Hilfe „SNMP get“ und „SNMP set“ Kommandos zum Router geschickt werden können, zum Beispiel den iReasoning MIB Browser.

Außerdem ist das MIB-File „CONEL-XCCNT-MIB“ notwendig, welches (wie Eingangs erwähnt) von der Lucom Webseite oder alternativ von der Produkt CD-ROM heruntergeladen werden kann. Um die Onboard I/Os des UR5i-SL anzusprechen, muss das MIB-FILE „CONEL-IO-MIB“ verwendet werden.

Durchführung

Zuerst sind im Router die SNMP-Einstellungen anzupassen und anschließend ein SNMP Client (MIB Browser) so einzurichten und zu parametrisieren, dass dieser via SNMP auf den Router zugreifen kann.

1. SNMP-Zugriff auf das Erweiterungsmodul im Router freischalten

Die Option Enable XC-CNT extenstion im Menü SNMP aktivieren. Nutzer des UR5i-SL UMTS Mobilfunkrouters, welche die Onboard I/Os ansprechen wollen, aktivieren bitte die Option Enable I/O extension im selben Menü.

Für das Erstellen dieser Anleitung wurde der iReasoning MIB Browser verwendet.

2. MIB Browser starten und Router IP-Adresse eintragen

Im Address Feld des MIB-Browsers ist die IP-Adresse des Routers einzutragen, in diesem Beispiel die Default IP-Adresse 192.168.1.1.

3. MIB File importieren

Importiert des CONEL-XCCNT-MIB.txt (respektive CONEL-IO-MIB.txt) MIB-Files über das Menü „File“, Option „Load MIBs“.

4. SNMP Verbindung testen

Das Menü der CONEL-XCCNT-MIB im MIB-Browser ausklappen und den Eintrag xccntOut1 markieren (Schritt 1). Für die Onboard I/Os das Menü CONEL-IO-MIB im MIB-Browser ausklappen und den Eintrag ioOut0 markieren; alle nachfolgenden Schritte sind dann im Bezug auf den Eintrag „ioOut0“ durchzuführen.

Die Operation Get oder Get next via Go Knopf ausführen (Schritt 2).

Der Wert (Value) der Object ID (OID) .1.3.6.1.4.1.30140.3.10 sollte nun im Hauptfenster des MIB-Browsers angezeigt werden.

5. Digitalausgang schalten

Der Digitalausgang lässt sich nun über die Operation Set (Schritte 1 und 2) und dem Wert (Value) 1 schalten (schließen). Setzt man die OID auf 0 wird der Ausgang wieder geöffnet.



lucom/router/netzwerkschemas.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/08 11:24 von support